30 Jahre Mauerfall mit großem Fest der Begegnung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze in Lübeck-Schlutup und Wanderausstellung für die Schulen

„Lübeck ist neben Berlin die einzige große Stadt mit einer ehemals innerdeutschen Grenze. Die Erinnerungen an die Grenzöffnung mit den vielen Freudentränen in den Gesichtern der Menschen, den unzähligen Trabbis in der Stadt und dem Begrüßungsgeld in der Tasche sind für uns hier im ehemaligen Zonenrandgebiet besonders präsent."

 

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989 äußert sich die Lübecker CDU- Landtagsabgeordnete Anette Röttger wie folgt: „Lübeck ist neben Berlin die einzige große Stadt mit einer ehemals innerdeutschen Grenze. Die Erinnerungen an die Grenzöffnung mit den vielen Freudentränen in den Gesichtern der Menschen, den unzähligen Trabbis in der Stadt und dem Begrüßungsgeld in der Tasche sind für uns hier im ehemaligen Zonenrandgebiet besonders präsent. Das, was Zeitzeugen darüber zu berichten haben, gehört noch heute zu den besonders berührenden Lebensgeschichten und Lebensverläufen. Bereits zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls haben wir als Lübecker CDU ein Buch mit Berichten von Zeitzeugen veröffentlicht.“ 

„Inzwischen ist es gelungen, Landesmittel für die Weiterentwicklung der Grenzdokumentationsstätte in Schlutup zur Verfügung zu stellen. Ich bin dankbar und schätze das große langjährige ehrenamtliche Engagement in der Grenzdokumentationsstätte sehr und freue mich über die dort entwickelte Zusammenarbeit mit dem Projekt „Grenzgeschichten“ der Metropolregion. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass nun eine Wanderausstellung zur Verfügung steht, die dieses Thema in die Schulen bringt. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist es an der Zeit, dass man in Lübeck aus dem ehemaligen Zollhaus an der innerdeutschen Grenze einen authentischen Erinnerungsort weiterentwickelt, damit die Erinnerungen an die deutsche Teilung für die nächsten Generationen zeitgemäß erlebbar bleiben. Ich setze mich seit Jahren dafür ein, dass die Grenzdokumentationsstätte die ideelle und finanzielle Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient.“ 

„Die Erinnerung an den Fall der Mauer und das Unrechtsregime der DDR ist für viele junge Menschen heute nicht mehr allzu präsent. Dies gilt es zu ändern, indem wir gemeinsam in den Familien darüber sprechen und das Thema in den Geschichtsunterricht an den Schulen aufnehmen. Die friedliche Revolution vor 30 Jahren bleibt Grund zu großer Freude und gibt Anlass für ein großes Fest. Natürlich werde ich werde am 9. November in Schlutup dabei sein und freue mich auf viele Begegnungen“, so die Abgeordnete abschließend.  

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