„Mit einem Landtagsbeschluss ist es uns gestern auf Antrag der Jamaika-Koalition gelungen, die Förderstruktur für die freien Theater so zu verändern, dass diese zukünftig besser davon partizipieren können“, berichtet die kulturpolitische Sprecherin der CD- Landtagsfraktion Anette Röttger. 


 

„Mit einem Landtagsbeschluss ist es uns gestern auf Antrag der Jamaika-Koalition gelungen, die Förderstruktur für die freien Theater so zu verändern, dass diese zukünftig besser davon partizipieren können“, berichtet die kulturpolitische Sprecherin der CD- Landtagsfraktion Anette Röttger. „In Lübeck gibt es eine ganze Reihe freier Theater mit kleinen Häuser wie das Theater Combinale, das Figurentheater, das Marionettentheater, die Taschenoper und viele andere mehr, die das kulturelle Angebot in unserer Stadt bereichern." 

"Große und kleine Theaterangebote sind es, die von der Niederdeutschen Bühne bis zu Improvisations- und Amateurtheatern nicht nur für Unterhaltung sorgen, sondern ganz erheblich zur kreativen und kulturellen Bildung im schulischen und außerschulischen Bereich beitragen. Für viele von Ihnen steht in den nächsten Jahren ein Generationenwechsel an und es heute bereits erkennbar, dass es schwerer geworden ist, die Nachfolge zu sichern. Bevorzugt zieht es junge Theatermacher nach Berlin oder in andere große Städte. Ein Grund dafür ist die bestehende Förderstuktur für die freien Theater im Land Schleswig-Holstein."  

"Der Anspruch der CDU ist es, das kulturelle Angebot der freien Theater zu erhalten und zu fördern. Es geht uns bei der Verlängerung und Weiterentwicklung der Förderrichtlinie um die Stärkung der bereits etablierten Freien bzw. privaten Theater und gleichzeitig um die Förderung der Kinder- und Jugendkultur im Sinne einer kulturellen Bildung. Und es geht auch um die Möglichkeit der Förderung unkonventioneller Konzepte, Projekte und um alternative Bühnenkunst. Letztere kommen in der derzeit geltenden Förderrichtlinie zu kurz."

"Der Landesverband Freies Theater Schleswig-Holstein beklagt, dass viele Künstlerinnen und Künstler in diesem Bereich oft unter Mindestlohn arbeiten und im Durchschnitt von einem Jahresgehalt in Höhe von 21.000 Euro leben. Eine Professionalisierung der Freien Theater ist unter diesen Voraussetzungen kaum möglich. Mit einer Neuausrichtung der Fördermöglichkeiten wollen wir die freien Theater im Zuge des Generationswechsels unterstützen und Anreize dafür schaffen, dass sich auch junge und innovative Gruppen für ein Kulturangebot hier bei uns im schönen Schleswig-Holstein entscheiden.“ 

Nach oben