Anette Röttger, CDU-Landtagsabgeordnete aus Lübeck und Mitglied im Bildungsausschuss, setzte sich im Rahmen der Landtagsdebatte für eine weitere Stärkung von Mathe und MINT ein und reagierte damit auf die vom Bildungsministerium vorgelegten Berichte und den Masterplan Mathematik. 


 

Anette Röttger, CDU-Landtagsabgeordnete aus Lübeck und Mitglied im Bildungsausschuss, setzte sich im Rahmen der Landtagsdebatte für eine weitere Stärkung von Mathe und MINT ein und reagierte damit auf die vom Bildungsministerium vorgelegten Berichte und den Masterplan Mathematik. 

„Es geht darum, durch vielfältige Angebote insbesondere das Image und die Leistungsbereitschaft in diesen Bereichen zu heben. Gerade in den MINT-Fächern brauchen wir hohe Kernkompetenzen, wenn wir die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft wie Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt und Klima nicht nur benennen, sondern auch lösen und richtig gestalten wollen. Es kann nicht sein, dass gerade die Übergänge von Schule, Beruf und Studium immer wieder und gerade an fehlenden Kompetenzen in Mathe scheitern“, so die Abgeordnete. 

„Mathe kann Spaß machen. Das sollte unser gemeinsames Anliegen sein. In Lübeck sind wir bereits auf einem guten Weg und gehen mit gutem Beispiel voran: Die Universität und die Musikhochschule haben entdeckt, dass sich Begabungen für Mathe und Musik oft überschneiden und bieten gemeinsam den Modellstudiengang Mathematik und Musik an. Eine Schülerin des Lübecker Katharineums gewann beim Bundeswettbewerb Mathematik. Ein tolles Signal aus Lübeck! Aber es gibt auch Nachholbedarf. Das zeigt sich beim Studieneinstieg. Viele Studierende scheitern nicht unbedingt an einem fehlenden Verständnis der höheren Mathematik, sondern an mangelnder Routine im Umgang mit einfachen Aufgaben im Bereich der Bruch- oder Prozentrechnung. Jeder, der seine Begabungen im Bereich Mathe und MINT für sich entdeckt hat, wird auch Schlüsselkompetenzen erwerben und für die Berufsbereiche in Frage kommen, in denen heute schon ein Fachkräftemangel herrscht“, so Anette Röttger.  

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