Anette Röttger, MdL besucht Kulturstätten in Lübeck

Die Lübecker Landtagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Anette Röttger (CDU) besuchte drei Lübecker Kulturstätten, die herausragende Arbeit für die Aufarbeitung der Lübschen Geschichte leisten.

Die Lübecker Landtagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Anette Röttger (CDU) besuchte drei Lübecker Kulturstätten, die herausragende Arbeit für die Aufarbeitung der Lübschen Geschichte leisten.

Pastorin Constanze Oldendorf führte die Landtagsabgeordnete ein in die Besonderheiten der Lutherkirche und ihrer Gedenkstätte. Hier ist die Geschichte der evangelischen Kirche im Nationalsozialismus und die ihres berühmten ehemaligen Pastors Karl-Friedrich Stellbrink aufgearbeitet. Neben den drei katholischen Geistlichen, die in der Gedenkstätte der Herz-Jesu Kirche geehrt werden, gehört Stellbrink als vierter zu den „Lübecker Märtyrern“. „Die Luther-Melanchthon Gemeinde ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man die 75 Jahre zurückliegende Geschichte so aufarbeiten kann, dass auch heute noch alle Generationen – von Kindern über Schulklassen bis hin zu Senioren – davon lernen und profitieren können. Es freut mich, dass die Gedenkstättenarbeit hier in enger Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen gelingt. Der Landtag befasst sich mit der Weiterentwicklung der Gedenkstättenarbeit. Ich werde auch dabei sein, wenn in dieser Woche eine Briefmarke zu Ehren der Lübecker Märtyrer erscheint“, so die Landtagsabgeordnete.

Museumsleiterin Dr. Dagmar Täube informierte die Abgeordnete über die Arbeit im St. Annen Museum und zeigte Anette Röttger und Hauke Wegner, Mitglied im Kulturausschuss, die Ausstellung „875 Jahre Lübeck“. „Mit diesem Geburtstag unserer Stadt sollten sich noch viel mehr Besucherinnen und Besucher auseinandersetzen. Die Ausstellung ist gleichermaßen für Schulklassen, Einheimische aber auch Touristen geeignet und eine gute Gelegenheit für eine anschauliche Begegnung mit unserer Stadtgeschichte. Nach den Ferien müssten die Schulen hier Schlange stehen.“

Das dritte Besuchsziel der kulturpolitischen Sprecherin war die Grenzdokumentationsstätte in Schlutup. „Ich bin in jedem Jahr hier, wenn an die Grenzöffnung erinnert wird“, so Anette Röttger. „Mittlerweile ist es uns gemeinsam gelungen, dass die wertvolle und ehrenamtliche Arbeit an diesem authentischen Ort auch mit finanziellen Mitteln aus Stadt und Land unterstützt wird, damit die Grenzdokumentationsstätte zukunftsträchtig weiterentwickelt werden kann. In Blick auf den 30. Jahrestag im nächsten Jahr ist es mir ein Anliegen, dass es gerade hier in der Stadt Lübeck gelingen kann, die Erinnerungen an diese Ereignisse so wach zu halten, dass auch die nächsten Generationen daraus lernen können. Lübeck ist neben Berlin die einzige große Stadt mit einer ehemals innerdeutschen Grenze und hat ein Alleinstellungsmerkmal“, so die Abgeordnete Anette Röttger abschließend. 

Nach oben